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ISBN 978-3-8271-9302-5

Bernhard Gelderblom
Wolfhard F. Truchseß


Eine Dokumentation über
die letzten Tage des
Zweiten Weltkrieges in
und um Hameln

216 Seiten,
98 SW-Abb.,
Paperback
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12,90 €

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60 Jahre Kriegsende

Im Februar 2005 rief die Hamelner
„Deister- und Weserzeitung“ Zeitzeugen auf, Dokumente, Tagebuchaufzeichnungen, Fotos oder eigene Aussagen über die letzten Kriegstage in und um Hameln zur Verfügung zu stellen. Aus den darauf eingehenden Hinweisen, Funden aus dem Familienerbe und Erlebnisberichten ist dieses Buch entstanden. Das Kriegsende in Hameln war sehr dramatisch. Es gab den Befehl, die Weserlinie, und damit auch Hameln, unter allen Umständen zu halten. Die Stadt wurde in Verteidigungsbereitschaft versetzt und zwei Tage heftig beschossen, was zahlreiche Tote und den Verlust wertvoller historischer Bausubstanz zur Folge hatte.

Am 6. April 1945 nahmen amerikanische Truppen Hameln ein. Es war eine Zeit der Angst, der Hoffnung, aber auch der Freude – je nachdem, wie die Menschen zur Herrschaft der Nationalsozialisten standen.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs markierte für einen kleinen Teil der in Deutschland Lebenden einen ganz bewusst erlebten Akt der Befreiung: Für die Menschen in den Konzentrationslagern, die Zwangsarbeiter, Gewerkschafter, Sozialdemokraten und Kommunisten, die politischen Gefangenen in Zuchthäusern.
Für andere Menschen war es das Ende des Kriegsschreckens, das Ende der Bombenangriffe und des Lebens in den Luftschutzkellern; für sie war es das Ende Deutschlands. Sie fürchteten sich vor dem, was kommen würde. Ihren Schicksalen, gleich auf welcher Seite sie standen, wird in diesem Buch nachgegangen. Aus der Reihe EDITION WESERBERGLAND